Katharina Cibulka

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Baustelle 1: Bienerstraße 10, Innsbruck des Bauträgers IIG (März-April 2018)

 

Baustelle 2: Schrofensteinstraße 7, Landeck, Alpenländische Heimstätte (März-April 2018)

 

Baustelle 3: Reichenauerstraße 45, Innsbruck, NEUE HEIMAT TIROL (Mai 2018)

 

Baustelle 4: Akademie der Bildenden Künste Wien, Schillerpaltz 3, Portal, Bauträger: BIG

 

Baustelle 5: Dom zu St. Jakob, Innsbruck (Juli-September 2018)

 

In Stick-Zusammenarbeit mit Vivian Simbürger

 

Credits: Felix Richter, Matthias Prachensky, Claudia Rohrauer (@ Akademie der Bildenden Künste Wien)

 

 

 

Instagram: @solange_theproject

 

 

 

 

 

SOLANGE

Intervention

EIN PROJEKT ÜBER DEN MYTHOS DER ERREICHTEN

GLEICHBERECHTIGUNG

 

Im Projekt SOLANGE werden auf Baustellen Staubschutzplanen angebracht, die sich von anderen maßgeblich unterscheiden. Die großflächigen Textilien werden genutzt, um Slogans einzusticken, die die anhaltende Notwendigkeit feministischer Forderungen verdeutlichen. Durch die Methode des Bestickens der Baunetze wird eine Männerdomäne buchstäblich durchdrungen und neu besetzt. Radikal und gleichzeitig subtil werden inhaltlich relevante gesellschaftliche Aussagen transportiert.

 

„Wie lange müssen wir uns noch für Feminismus einsetzen? Haben wir den Gipfel der Emanzipation bereits erreicht? Wie lange bist du Feminist_in?“, fragte ich im Vorfeld der Aktion Menschen aus meinem Umfeld.

 

 

 

 

Die so generierten Sätze, die die Themenfelder Vereinbarkeit Beruf und Familie, sexuelle Belästigung, Gehaltsschere, Macht und Diskriminierung sowie Respekt zum Inhalt haben, werden von jetzt an bis zum Winter dieses Jahres an verschiedenen Baustellen sichtbar sein.

 

Die ausgewählten Sätze betreffen die Situation der Frauen in Österreich/Europa. Inspiration war ein Zitat der britischen Künstlerin Tracey Emin auf die Frage, ob das krampfhafte Festhalten der Frauen am Feminismus verzopft sei: „Solange irgendwo auf der Welt eine Frau verbrannt wird, weil sie einen Mann angelächelt hat, solange einer Lehrerin die Hand abgehackt wird, weil sie jungen Mädchen das Schreiben und Lesen beigebracht hat, bin ich Feministin.“

 

(Zitat aus Nachrichtenmagazin Profil, 2015)